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Warum Submira, und warum jetzt

Vier Befunde aus Primärquellen. Sie beschreiben ein Problem, das teuer, dokumentiert und politisch gewollt größer wird.

  1. Ein Angebot kostet Tage, nicht Stunden

    Ein einziges Angebot auf eine kommunale Bauausschreibung kostete einen Kleinstbetrieb in einer IfM-Bonn-Fallstudie rund 3.070 Euro, etwa 89 Prozent davon Angebotserstellung.

    Auch größere Baubetriebe zahlen laut IfM-Fallstudien 870 bis 1.260 Euro je Angebot (Betrieb mit 36 Beschäftigten, 15 bis 20 Angebote im Jahr) beziehungsweise 900 bis 1.600 Euro (70 Beschäftigte, 36 bis 48 Angebote im Jahr).

    • Quelle: IfM-Materialien Nr. 307, Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2024
  2. Der Wettbewerb dünnt aus

    Der Anteil EU-weit ausgeschriebener deutscher Vergaben mit nur einem Bieter hat sich von 7,4 Prozent (2011) auf 18,8 Prozent (2020) mehr als verdoppelt.

    Wer heute mitbietet, hat bessere Chancen als vor zehn Jahren. Wer wegen eines Formfehlers ausscheidet, verliert sie ohne Gegenwehr.

    • Quelle: Europäischer Rechnungshof, Dashboard zum Sonderbericht 28/2023
  3. Das Geld ist beschlossen

    500 Milliarden Euro Sondervermögen fließen zwölf Jahre lang in Infrastruktur, bis zu 100 Milliarden Euro davon an Länder und ihre Kommunen. Die Ausschreibungswelle ist Gesetz.

    2024 vergab der Staat 199.334 Aufträge über 135 Milliarden Euro. 85 Prozent der Unterschwellen-Aufträge (nach Anzahl) gingen an kleine und mittlere Unternehmen.

    Kleine und mittlere Unternehmen erhalten die Mehrheit der Aufträge, aber nur 41 Prozent des Auftragsvolumens.

    • Quelle: Bundesgesetzblatt 2025 I Nr. 230
    • Quelle: Statistisches Bundesamt, Vergabestatistik 2024
    • Quelle: BMWK-Vergabestatistik 2. Halbjahr 2021, zitiert nach IfM Bonn
  4. Die Betriebe sind klein und die Bürokratie wächst

    Rund 81.900 Betriebe zählt das Bauhauptgewerbe, 98,8 Prozent davon haben weniger als 100 Beschäftigte.

    74 Prozent der Handwerksbetriebe sagen, der Bürokratieaufwand sei in fünf Jahren gestiegen; 54 Prozent nennen Nachweis- und Dokumentationspflichten als Belastung.

    Nur 4 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen KI; 50 Prozent nennen Datenschutzbedenken, 56 Prozent die technische Komplexität als Hürde. Deshalb ist Submira ein Werkzeug mit Fundstellen und Freigaben, kein Chatfenster.

    • Quelle: Statistisches Bundesamt und Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Juni 2025
    • Quelle: ZDH-Sonderumfrage Bürokratiebelastung, 10.630 Betriebe, 2023
    • Quelle: Bitkom 2025, HERO Handwerksstudie 2025

Was es bisher gibt

Ausschreibungsportale finden Vergaben. Formular-Werkzeuge füllen Formblätter. AVA-Programme kalkulieren. Uns ist kein Anbieter bekannt, der für den bietenden Baubetrieb GAEB-native Leistungsverzeichnisse, VHB-Formblätter aus einem Firmentresor, die Eignungs-Ampel und das Fristenmanagement in einem Werkzeug verbindet (Markterhebung Juli 2026, wird vierteljährlich geprüft).

Radar: 29.830 Bekanntmachungen im Index, passende Bauvergaben mit Passung und Angebotsfrist

Vier Grundsätze

  • Der Meister entscheidet

    Submira strukturiert und bereitet vor. Keine Abgabe, keine Freigabe ohne Mensch.

  • Jede Aussage hat eine Fundstelle

    Was im Register steht, lässt sich auf der Originalseite prüfen. Unsicheres bleibt grau.

  • Recht ist deterministisch

    Fristen, Wertgrenzen und Schwellen kommen aus einem Regelwerk mit Quelle und Stand, nicht aus einem Sprachmodell.

  • Werkzeug, nicht Buzzword

    Keine Chat-Oberfläche, sondern Register, Formblätter, Kalender und Mappe. So arbeitet ein Kalkulator.

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